Aimpulse Intelligent Systems GmbH

Digitales Krisenmanagement

Krisenlagen, wie sie durch Extremwetterereignisse, Pandemien oder andere unvorhersehbare Ereignisse ausgelöst werden, sind sowohl für die Betroffenen als auch für die Verantwortlichen äußerst herausfordernd. Oft treten diese Notfälle mit nur wenig Vorwarnzeit auf und betreffen nicht nur eine große Zahl von Menschen, sondern auch die Infrastruktur.

In solchen Momenten sind schnelle und fundierte Entscheidungen gefragt, um die Auswirkungen der Krise zu minimieren und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Verantwortlichen stehen dabei vor der schwierigen Aufgabe, den Überblick zu behalten, die richtigen Prioritäten zu setzen und flexibel auf sich ständig verändernde Bedingungen zu reagieren.

Vor diesem Hintergrund hat Aimpulse, unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bereich Sicherheitsforschung, zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Technischen Hochschule Wildau ein innovatives System für adaptives Krisenmanagement und Monitoring entwickelt.

Detailansicht eines FeuerwehrfahrzeugesEine Drehleiter der Feuerwehr vor dem Digital Hub Industry
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr vor dem Digital Hub IndustryDetailansicht eines Feuerwehrfahrzeuges mit Notruf 112

Krisenmanagement neu gedacht: Fundierte Entscheidungsfindung in Echtzeit

Das System soll gewährleisten, dass Logistikketten auch in Krisensituationen stabil bleiben. Zu diesem Zweck hat die TH Wildau archetypische Logistikprozesse identifiziert und formal spezifiziert, die in Krisenlagen bedarfsgerecht instanziiert werden können. Auf dieser Grundlage führt das DFKI Multiagentensimulationen durch, um verschiedene Krisenszenarien und Strategien zu ihrer Bewältigung zu analysieren. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für Entscheidungsvorlagen und helfen den Verantwortlichen so, fundierte Entscheidungen zu treffen und die richtigen Maßnahmen schnell umzusetzen.

Datenintegration und ‑bereitstellung für eine effektive Krisensimulation

Für die Durchführung von Simulationen im Krisenmanagement ist der Zugriff auf aktuelle und historische Daten, wie beispielsweise Wetterdaten, Gewässerpegel oder Tidevorhersagen, eine zentrale Grundlage. Diese Daten sind zwar grundsätzlich öffentlich zugänglich, ihre Nutzung ist jedoch häufig mit Hürden verbunden. Sie liegen in unterschiedlichen Formaten vor und sind an verschiedenen Stellen verstreut, was es erschwert, sie für eine schnelle, effektive Analyse zu integrieren.

Die Herausforderung besteht nicht nur in der Vielfalt der Quellen, sondern auch in der Bereitstellung der Daten in Echtzeit – insbesondere bei parallelen Simulationen verschiedener Krisenstrategien und ‑szenarien. Bei solchen Prozessen müssen hunderte, wenn nicht tausende, von Software-Agenten gleichzeitig auf diese Daten zugreifen. Um eine schnelle und fehlerfreie Verarbeitung in der Simulation zu gewährleisten, muss die Datenbereitstellung hochperformant und zuverlässig erfolgen.

Hier kommt Aimpulse ins Spiel: Im Projekt war es unsere Aufgabe, diese komplexen Datenquellen zu integrieren und eine leistungsstarke, nahtlose Infrastruktur zu schaffen, die eine gleichzeitige Nutzung durch zahlreiche Agenten ermöglicht. Mit unserer maßgeschneiderten Lösung stellen wir sicher, dass die relevanten Daten jederzeit in Echtzeit und in einem für alle Beteiligten zugänglichen Format bereitstehen – eine essentielle Voraussetzung für fundierte Entscheidungen in Krisensituationen.

  • Digitales Krisenmanagement: Aimpulse entwickelt mit Partnern ein System für adaptives Krisenmanagement, das schnelle, fundierte Entscheidungen ermöglicht.
  • Entscheidungsfindung in Echtzeit: Multiagentensimulationen helfen, Krisenszenarien zu analysieren und schnelle Maßnahmen zu ergreifen.
  • Datenintegration und ‑bereitstellung: Aimpulse integriert und stellt relevante Daten in Echtzeit für die Krisensimulation zur Verfügung.
  • Leistungsstarke Infrastruktur: Aimpulse sorgt für eine Infrastruktur, die eine schnelle Nutzung von Daten durch viele Agenten ermöglicht.

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