Pressespiegel

Industrie 4.0 Management 2/2020
07.04.2020, S. 11-14

Datengetriebene Modellierung zur intelligenten Schleusen- und Pumpwerksteuerung - Energieeffizienzsteigerung komplexer Hafenanlagen durch den Einsatz maschineller Lernverfahren

Komplexe Hafeninfrastruktursysteme bieten oftmals ein großes Potenzial zur Energieeffizienzsteigerung und Optimierung interner Prozessabläufe. Mithilfe moderner und innovativer Methoden sollen Lösungen geschaffen werden, um bestehende Verfahrensweisen zu verbessern, ohne großflächige Veränderungen der Hafeninfrastruktur vorzunehmen.

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Das konkrete Anwendungsszenario stellt ein norddeutscher Hafen dar. Dieser ist durch seine Lage höchst tideabhängig und daher durch eine Schleuse von den zyklisch auftretenden Wasserstandsschwankungen isoliert. Die Kammer besitzt eine Länge von etwa 250 Meter und ist in der Lage, Schiffe der Panamax-Klasse zu schleusen.

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Das maßgebliche Ziel ist die Steigerung der Energieeffizienz der Hafenanlage, insbesondere der Pumpwerke, durch die optimierte Nutzung der Schleusenbewässerung. Hierbei wird erreicht, dass der Einsatz der Pumpwerke reduziert wird, ohne das hohe Verkehrsaufkommen der ankommenden und abfahrenden Schiffe des Industriehafens zu beeinträchtigen. Dies führt zu einer Einsparung von Energiekosten und -emissionen.

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Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Forschungsprojektes Tide2Use - Intelligente Pumpwerk- und Schleusensteuerung (19H78004) im Förderprogramm für innovative Hafentechnologien (IHATEC) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Projektpartner sind Aimpulse Intelligent Systems GmbH, BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH, bremenports GmbH & Co. KG, Hansestadt Bremisches Hafenamt und SCHULZ Systemtechnik GmbH.

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